Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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ſchönſten Frack an, und in dieſer Kleidung ſtellte er ſich Paulinen vor, welche in ein ſchallendes Ge⸗ lächter ausbrach und fragte:„Ach! mein Gott! lieber Freund! wo gehen Sie denn in dieſem Koſtüm... in einer weißatlaßnen Hoſe hin?“

„Zu der Herzogin von Delmas.— Wirklich?... Geſtern hat man Sie ja nicht zugelaſſen.““

„Heute will ich nochmals einen Verſuch machen, zu ihr zu gelangen...— Aber dieſe Hoſe von weißem Atlas... Es ginge etwa an, wenn Sie auf einen Ball wollten, und ſelbſt dann noch..“

„Aber, liebe Pauline, die Hoſen meines Pathen haben mir immer Glück gebracht. Ich will es mit dieſer verſuchen, welche der letzte Reſt meiner Erb⸗ ſchaft iſt. Halten Sie mich für abergläubiſch, für närriſch, für was Sie wollen, ich werde es einmal probiren. Nur muß ich Sie bitten, mir einen Wagen vor das Haus kommen zu laſſen, denn in dieſem Koſtüm kann ich nicht zu Fuße gehen.“

Pauline gab Prospers Wunſch nach; der Wagen fuhr vor, er ſtieg ein, und ließ ſich bis zum Palaſte der Herzogin fahren.

Da Prosper den Hof durchſchritt ohne mit dem Portier zu ſprechen, ſo trat der ſchreckliche Schweizer aus ſeiner Loge heraus und lief ihm nach, indem er ausrief:„Ahl ſo wollen Sie ſich Eingang in den Paläſten verſchaffen... Ich habe Ihnen doch geſtern geſagt, daß die Frau Herzogin Sie nicht vorlaſſen will, warum kommen Sie dann wieder? Potz Sackerment!“

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