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machen, daß ich Ihre Intereſſe hintangeſtellt hätte.
— Aber wie hoffen Sie in der Sache ein Gelingen zu bezwecken? Dazu gehören Protektionen, die Ver⸗ wendung einflußreicher Perſonen. Wenn Sie zu dieſem Ende zu Frau von Clairville gehen müſſen, ſo ver⸗ ſichere ich Sie, daß ich lieber auf die Güter meines Vaters Verzicht leiſten will.“
„Frau von Clairville würde nicht anſtehen, Ihnen nützlich zu ſein, wenn ſie es im Stande wäre, aber nicht an ſie will ich mich wenden. Roger, mit welchem ich über dieſe Angelegenheit geſprochen habe, und der, trotz ſeiner üblen Stimmung gegen die neue Regierung, denen, die ſich lobenswerth betragen, Ge⸗ rechtigkeit widerfahren läßt, hat mit einem Fluche zu mir geſagt: Geh zu der alten Herzogin von Delmas, ſie gilt ſehr viel bei Hofe, und hat mehre getreue Diener des Kaiſers protegirt, die ihr früher Dienſte geleiſtet hatten. Dieſe Frau gräbt ſich das Andenken ins Herz, das iſt das Wahre. Hierauf hat mir der Oberſt die Adreſſe der Herzogin gegeben und ich bin entſchloſſen, meine Aufwartuug bei ihr zu machen.“
„Wie! ohne Empfehlungsſchreiben?“—
„ Bei Leuten, die gerne Gutes thun, braucht man ſie nicht, und bei ſolchen, die keine Luſt hiezu haben, ſind ſie überflüſſig.“
Pauline gab ſich keine weitere Mühe, Prosper von ſeinem Vorhaben abzubringen, obgleich ſie ſich durchaus nicht auf das Gelingen deſſelben verließ. Am folgenden Morgen begab er ſich, nachdem er ſich paſſend gekleidet und mit allen Papieren verſehen


