Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

15

vier, welche ungeſtört mit einander ſprechen zu wollen ſchienen. Als nun Prosper auf die Seite trat, um

dem Pärchen nicht läſtig zu ſein, ſah er im Hinter⸗

grunde eine Thüre öffnen, und Jeannette, welche auf

der Schwelle erſchien, gab ihm ein Zeichen, ihr zu

folgen.

Prosper gehorchte dieſer Aufforderung, und ſah ſich bald in einem kleinen hübſchen Boudoir mit der Generalin allein; er ließ ſich neben ihr auf einen Divan nieder, und Jeannette ergriff ſeine Hände, drückte ſie mit Innigkeit und begann:Sie ſind es, Prosper!.. Sie ſind nicht geſtorben!.. und ich ſehe Sie endlich wieder... Ach! nun bin ich glücklich!

Meine liebe Jeannette.. achl entſchuldigen Sie, Madame, wenn ich mir die Freiheit nehme, Sie noch bei dieſem Namen zu nennen!.. O! nennen Sie mich immer ſo... Glauben Sie, weil ich die Frau eines Generals geworden ſei, wolle ich vergeſſen, was ich einſt war... ol nein... Ich bin emporge⸗ kommen, aber ich will wenigſtens meinen Urſprung nicht vergeſſen...

Aber, wie hat es ſich denn zugetragen.. Ach! ja, ich begreife Ihr Erſtaunen... Sie glaubten nicht... das arme Mädchen, welches Sie verſtoßen haben, dem Sie verboten... Ihnen nachzufolgen... in einem reichen Hotel wiederzufinden....

Verſtoßen... Ach! das Wort i*ſt allzu grauſam... habe ich Ihnen verboten, mir nachzufolgen, ſo be⸗ weiſen ja die Ereigniſſe, daß ich wohl daran that,