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Der General Bloumann war ein großer, ſtarker
Mann von fünfzig Jahren, mit einem ungeheuren ſchwarzen Schnurrbarte, deſſen Geſichtszüge übrigens Offenheit und Liebenswürdigkeit ausdrückten. Roger ſtellte ihm Prosper mit den Worten vor:„General, ich nahm mir die Freiheit, meinen Freund Prosper Breſſange bei Ihnen einzuführen, von welchem ich bisweilen ſchon mit Ihnen geſprochen habe.“
„Sie thaten ſehr wohl daran, Oberſt. Reichen Sie mir die Hand, Herr Breſſange, Sie tragen ein Merkmal auf Ihrer Stirn, welches mir ſehr wohl gefällt. Ha! beim T.... ich verſtehe mich auf die Säbelhiebe, ich habe ſchon einige ausgetheilt und einige hingenommen; Sie erhielten die Wunde in der Gegend von Auſterlitz, ich kenne dieſe Geſchichte. Ich war auch bei Auſterlitz, ha! der T..... dort war es warm.“
„General, iſt Ihre Frau Gemahlin nicht hier? Ich möchte ihr gerne meinen Freund vorſtellen.— Doch, doch, ſie iſt dort im Nebenzimmer. Sie klim⸗ pern auf dem Klavier und ſingen, ich weiß ſelbſt nicht was für alte Arien!“.
„Iſt die Frau Generalin muſikaliſch? fragte Pros⸗ per.— Meine Frau? Ach! warum nicht gar! wie mein Pantoffel! Ich habe ſie nie ſingen hören, als: „Tunk dein Brod in meine Saucel— Tunk dein Brod in meine Saucel ac.“ Aber ſie hört den Andern zu. Es muß Alles ſeine Unterhaltung haben. Das iſt die Hauptſache!... Ach! da ſehe ich einen alten Kameraden.“


