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haben! Dieſe Leute kommen mir vor wie ſolche, die ſich vor dem Tode fürchten, und ſobald ein Freund, eine Gattin, oder eine Schweſter die Augen ſchloß, davon fliehen!... Wer ſich vor einem theuren Bilde ſo fürchtet, der iſt ſehr ungeduldig, daſſelbe zu ver⸗ geſſen! Wahrhaft Liebende tröſten ſich in der Erin⸗ nerung.
DOſft betrachtete Prosper Paulinen ſchweigend; ihre Anmuth, ihre Reize fielen ihm auf und er dachte: „Sie iſt ein Engel und wird den, der ſie heirathet, glücklich machen... Ich bin überzeugt, ſie würde, wenn ſie in die Welt käme, irgend eine glänzende Eroberung, eine vortreffliche Partie machen; allein ſie will nicht unter die Leute. Zu Poupardots kommt Niemand und zu mir nur meine alten Freunde. Was Teufels... zum Heirathen muß man ſie doch vorher ſehen t...“
Wenn die Waiſe bemerkte, daß die Blicke ihres Beſchützers auf ihr hafteten, ſo rötheten ſich ihre Wangen; ſie ſchien bewegt, verlegen; dann folgte dieſer Röthe eine auffallende Bläſſe und ſie ließ zu⸗ weilen die Arbeit, womit ſie beſchäftigt war, aus den Händen fallen.
Seit 1807 war Roger, der den Krieg in Spa⸗ nien mitgemacht hatte, als Oberſt zurückgekehrt; er hatte eine Wunde empfangen, die nicht gut geheilt war, und deßhalb die Erlaubniß erhalten, ſich einige Zeit in Paris zur Ruhe zu ſetzen. Prosper, der ihn häufig beſuchte, ging eines Morgens zu ihm und ſprach:„Ich wünſche, Sie in einer Angelegenheit,


