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Gewiß war dieſes ein anmuthiges Leben; aber um es lange fortführen zu können, hätte Prosper ein anderes Einkommen haben müſſen, als ſolches der Fall war. Maximus ſagte mitunter zu ihm:„Du betreibſt weder ein Geſchäft noch einen Handel, Du haſt keine Anſtellung und gibſt doch ſo viel Geld aus. Deine Lage muß alſo ſehr geſichert und Dein Ver⸗ mögen gut angelegt ſein? Wenn ich dieſe Fragen an Dich ſtelle, ſo weißt Du wohl, daß es nicht aus ein⸗ fältiger Neugierde, ſondern einzig aus Intereſſe für Dich geſchieht.“
Prosper lächelte, drückte Maximus' Hand und ant⸗ wortete:„Sei getroſt! mache Dir meinetwegen kei⸗ nen Kummer. Ich bin nicht mehr ſo keichtſinnig, ich bin ſehr georonet.“
Aber, wenn er zuweilen allein war, erin ſich an Maximus' Rathſchläge und dachte: Recht... Mein Geld wird nicht ewig währen.
ſollte auch an die Zukunft denken. Beſonders um Paulinens willen möchte ich reich ſein. Denn in Kur⸗
zem wird es ſich darum handeln, ſie zu verheirathen; dann muß ich ihr ein Heirathsgut mitgeben. Das arme Kind, ich wünſchte ſo ſehr, ſie glücklich zu ſehen! Kein Opfer, wenn es erforderlich iſt, ſoll mir zu
ſchwer ſein, ihr Glück zu ſichern. Ich muß mich um ein Geſchäft umſehen, oder eine Anſtellung ſuchen und
unnterdeſſen ſparſam ſein. 4
Nachdem Prosper ſolche Vorſätze gefaßt hatte, ging
er aus und dachte an ganz andere Dinge; da aber


