Teil eines Werkes 
4. Th. (1844)
Entstehung
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Erſtes Kapitel. Die Generalin.

Pauline wuchs heran und fuhr fort liebenswür⸗ dig und gut zu ſein. Maximus hatte ſie in Allem, was zur wiſſenſchaftlichen Bildung eines Frauenzim⸗ mers, das nicht pedantiſch ſein ſoll, gehört, unter⸗ richtet. Prosper ſchaffte ihr Alles, was ihr gefiel, zu ihrem Putze an, und die Jugend der Waiſe floß heiter und friedlich in Geſellſchaft Deſſen hin, der nur an ihr Glück dachte.

Allein Prospers Vermögen war nicht unerſchöpf⸗ lich. Er ging übel mit den hundertfünfzigtauſend Fran⸗ ken um, die er nach Frankreich zurückgebracht hatte. Er hatte eine ſchöne Wohnung, zwei Dienſtboten, eine Kammerfrau für Pauline, verlangte, daß dieſe ſich immer prachtvoll kleidete, ſchaffte ihr Koſtbarkei⸗ ten an, und brachte ihr unaufhörlich von jenen rei⸗ zenden Kleinigkeiten mit, die den Frauen gefallen und die Männer ruiniren. Er empfing auch gerne ſeine

Freunde bei ſich, und nöthigte zuweilen die gute Mut⸗ teer Bertholin, in der Lotterie zu gewinnen, da dieſes das einzige Mittel war, Maximus' Schickſal zu ver⸗ beſſern.*

Paul de Kock. XVIII. 1

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