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Bürgerinnen, welche dieſen Verſuch gemacht haben, tadeln hörte, würdet ihr glauben, daß meine Frau ſie vertheidigt, und behauptet, wir müſſen die athe⸗ nienſiſchen Trachten annehmen!.. Denkt euch mich mit einer Tunika, die bis um's halbe Bein reicht, und einem leicht über die Schultern geworfenen Man⸗ tel!.. wenn ein Wind geht, muß man da ſchöne Dinge ſehen!.. Gleichviel, Euphraſia denkt und träumt nur von Griechenland, und um den Anfang zu machen, hat ſie mir dieſen Morgen eine mit Honig und Thymian geſchmelzte Brodſuppe gekocht und ge⸗ ſagt, das ſei griechiſche Küche... und zum Trinken hat ſie mir ſtatt des Weines eine Arznei vorgeſetzt, die ſie für Naxos oder Chio ausgibt. Ich habe alles abſcheulich gefunden und bitte euch um ein Frühſtück.“
Man bemühte ſich, den armen Gatten zu tröſten und gab ihm ein Frühſtüͤck; Poupardot füllte ihm öfters ſein Glas, damit er den Meth vergeſſe, und als Picotin, von dem genoſſenen Weine erhitzt, vom Tiſche aufſtand, war er mehr, denn je, gegen die griechiſche Küche eingenommen.
Nach dem Frühſtücke forderte Picotin Poupardot und Mhaader auf, mit ihm nach Paris hinunter zu gehen, um zu ſehen, was es Neues gebe, denn ob⸗ gleich die Schreckensherrſchaft ein Ende hatte, ſo fehlte doch noch viel zur völligen Wiederherſtellung der Ruhe, und jeder Tag führte noch neue Streitigkeiten im Convente, Murren unter dem Volke und Drohungen in den Sektionen herbei.
Paul de Kock, XVI. 3 8


