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noch Athen und Lacedämonien im Munde, und be⸗
hauptet, wir ſollen ihnen nachahmen, weil ſie aus⸗ gezeichnete Republikaner geweſen ſeien.“
„Nun! Bürger Picotin, biſt Du nicht mehr dieſer Anſicht? fragte Prosper. Vor Kurzem hatteſt Du den Beinamen Horatius Cocles angenommen, um
den großen Männern Roms zu gleichen; warum
nimmſt Du jetzt nicht einen griechiſchen Namen an, da dieſe den Vorzug erhalten?“
„Der Vorzug!.. der iſt vor allen Dingen nicht allgemein anerkannt; der Gedanke, die Griechen nachzuahmen, ſtammt nur aus den Salons, wo ſich die großen Koketten und Stutzer verſammeln. Das
Schönſte iſt, daß die Frau eines Conventmitglieds
mit einer Freundin im Tutleriengarten, beide als Athenienſerinnen gekleidet, ſpazieren gingen: das heißt in einem Kleide ohne Hemd, oder vielmehr in einem Hemde ohne Kleid, mit nackten Beinen und nur Kothurnen an den Füßen...“
„Iſt es wirklich möglich? fragte Eliſa mit un⸗ gläubiger Miene.— Ich weiß nicht, ob es möglich iſt, aber ich gebe Ihnen die Verſicherung, daß es ſo iſt; mein Freund Romulus hat ſie geſehen und iſt ihnen nachgegangen... Eine Menge Männer folgten ihnen, das verſteht ſich von ſelbſt... um ſo hr als man behauptet, dieſe beiden Damen ſeien ehr ſchön und ſehr gut gewachſen...“ 3
„Beim Kuckuk! ſagte Poupardot, Buckelige hätten
dieſes Koſtüm nicht angezogen!— Wohlan! fuhr Pi⸗
cotin fort, nachdem ich von allen Seiten die beiden


