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Hierauf zuckte die Mutter die Achſeln und ſagte: „Laſſen Sie doch den Auguſt in Ruhe!“
Doch dieſe unbedeutenden Zwiſte waren die ein⸗ zigen, welche die Eintracht dieſer Gatten ſtörte, und man konnte mit Recht ſagen, daß ſie eine glückliche Ehe führten.—
Picotin kam ziemlich häufig zum Beſuche nach Clichy. Das erſte Mal, als er Prosper wieder ſah, erkannte er ihn nicht, ſo groß war der Unterſchied zwiſchen dem widerwärtigen Sansculotten, der ſich im Theater der Republik auf ſeinen Schooß geſetzt hatte, und dem jungen Stutzer, der Tage lang mit den Kindern ſpielte und die kleine Pauline auf ſeinen Armen herumtrug. Als Picotin endlich den jungen Freund von Maximus erkannte, drückte er ihm innig die Hand und ſprach auf tauſenderlei Weiſe ſeine Freundſchaft aus. Da er es aber bei jedem Bekann⸗ ten ſo machte, ſo legte man wenig Gewicht auf ſolche Worte, und ſchlug dieſe Freundſchaft, der er dadurch, daß er ſie Jedermann anbot, den Werth benahm, nicht hoch an.
Picotin beklagte ſich oft über ſeine Frau, die, wie viele Perſonen der damaligen Zeit, enthuſiaſtiſch für die Sitten, Gebräuche und Koſtüme der Griechen
eingenommen war, und wünſchte, man ſolle in Paris
alle athenienſiſchen Moden nachahmen.
„Ich weiß nicht, was aus meinem Handel wer⸗ den ſoll, ſagte eines Morgens Picotin, als er mit troſtloſer Miene zu Poupardot kam; denn Euphraſia ſchwatzt mir nur noch von den Griechen, hat nur


