Hauſe genoß, ſchien Prosper um ſo angenehmer, als er bei Durouleau immer hatte bei Tiſche ſein, trinken und rauchen, kurz, eine Lebensweiſe führen müſſen, die einem Verliebten bald entleidet iſt.
Die kleine Pauline gewöhnte ſich ſchnell daran, mit dem zu ſpielen, den ſie ihren Freund nannte; ja, ſie kletterte oft unaufgefordert auf ſeinen Schooß hinauf. Die Kinder errathen die Perſon, von denen ſie geliebt werden; dies iſt eine Gabe der Natur, die man mit dem zunehmenden Alter verliert.
Prosper verwendete das Geld, welches ihm Durouleau gegeben hatte, zu Spielzeug für Paulinen und Poupardots Söhnchen; er ſuchte auf jede mög⸗ liche Weiſe ſeinen Wirthen ſeine Erkenntlichkeit an den Tag zu legen, und wenn er von der Rückkehr nach Melun ſprach, ſo ſagten dieſe immer:„Sie haben alſo Langeweile bei uns?“
Wenn Prosper dann traurig wurde und ſrufzte, blickte Poupardot ſeine Frau bedeutungsvoll an und flüſterte:„Es iſt ihm etwas... ich wette, er iſt verliebt... er müßte denn von ſonſt etwas gedrüct ſein... Frau, Du ſollteſt ihn darüber befragen...
„Nein! entgegnete Eliſa, die Leiden der Liebe wollen geheim gehalten ſein; wer alle Geheimniſſe ſeines Herzens auskramt, weiß nicht recht zu lieben.“
Poupardot ſchien nicht recht der Anſicht ſeiner Frau zu ſein, und um ihr ſolches zu beweiſen, nahm er ſchnell ſein Söhnchen auf den Arm und nannfe
es ſeinen lieben Navet.


