Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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„Aber Bürger, weißt Du auch, daß Du gar nicht mehr zu erkennen biſt? rief Poupardot, Pros⸗ per betrachtend, aus. Das letzte Mal, da wir Dich ſahen, warſt Du als wahrhaftiger Sansculotte ge⸗ kleidet, jetzt biſt Du ein Stutzer.— Mir gefallen Sie ſo beſſer, fügte Eliſa lächelnd hinzu.“

„Ich bin meiner rothen Hoſe untreu geworden, weil ſie mir untreu wurde, erwiderte Prosper, aber ich bin nicht undankbar, und werde nie vergeſſen, was ich ihr ſchuldi⸗ bin. Was gibt's für Neuig⸗ keiten in Paris?... y habe mich ſeit einigen Mo⸗ naten durchaus nichts um Politik bekümmert.“

„Es geht gut, es geht ganz gut, entgegnete Poupardot, ſich die Hände reibend. Der Schrecken iſt vorüber... der Convent machte gute Geſetze; nur wird es, da man alle Tage welche macht, ſchwer ſein, inne zu halten; indeß hoffe ich doch, daß man, wenn es genug ſind, aufhören wird.“ 4

„Die Aſſignaten ſtehen ſchlechter als je, verſetzte Eliſa, und ich fürchte, wir werden wenig aus dem Verkaufe unſeres Hauſes in Paris ziehen.“ „Bah! bah!l ſie werden wieder ſteigen, wendete

Poupardot ein. Der Verkauf der Nationalgüter wird dem Staate mehre Milliarden Aſſignaten eintragen, wenn dann weniger in Umlauf ſind, ſo ſteigen ſie wieder, das iſt ganz natürlich; ausgenommen es tre⸗ ten unvorhergeſehene Umſtände ein!..“

„Haſt Du Nachrichten von unſerem Freunde Maxi⸗ mus?— Keine. Man weiß gar nicht, was aus ihm geworden iſt!. Das macht mich troſtlos; ich fürchte,