Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Mädchen ſah, die mit einem Päckchen unter dem Arme hinter ihm drein ging. 1

Es war Jeannette; ſie ſtand ſtill und ſchien ganz verlegen, als ſie bemerkte, daß ſie von Prospern ge⸗ ſehen worden war.

Der junge Mann ging wieder zurück, gerade auf die hübſche Dienſtmagd zu und ſagte mit ſtrengem Tone, ohne ſie zu dutzen, zu ihr:„Jeannette, wo gehen Sie denn hin?“ 3

Das junge Mädchen ſchlug die Augen nieder, er⸗ röthete und ſtotterte:„Ich, ich gehe ſpazieren.— Was haben Sie denn unter dem Arme?— Nichts, nichts... Kleider von meinem Herrn.— Jeannette, Sie lügen! Sie ſagen mir die Wahrheit nicht.— Mein Gott! warum ſagſt Du mir denn jetzt Sie? Biſt Du kein Republikaner mehr?“

„Jeannette, Du gingſt mir nach, und in dieſem Päckchen ſind Kleider für Dich auf die Reiſe.“

„Nun denn! ja, es iſt wahr! Ich merkte, daß der Brief, den Du erhalten haſt, Dich abrufe; und ohne zu horchen, habe ich gehört, daß Du Abſchied von meinem Herrn nahmſt. Dann habe ich ſchnell ein kleines Päckchen mit den nöthigſten Effekten zuſam⸗ mengemacht und meine Sparbüchſe eingeſteckt. O! ich nehme nichts mit, was nicht mein gehört! Hierauf verbarg ich mich hinter einer Straßenecke, paßte Dir ab und folgte Dir. Ich werde Dir immer nachfolgen, gleichviel, ob Du auch weit gehſt. Ich habe Muth und Kraft; ich werde nicht leicht müde. Aergert es Dich, wenn ich Dir folge? bin ich nicht mein eigener