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nennſt; dann bin ich doch gewiß, daß Du wieder⸗ kommſt, um es abzuholen.— Gerne, aber ich käme ohne dies..— Und nun nimm dieſe Börſe, es iſt Gold darin, welches jedenfalls einen zuverläſſigeren Werth hat, als Aſſignaten.“
„Ich danke, ſagte Prosper, den Beutel zurück⸗ weiſend, den ihm der Erbrauer hinſtreckte. Ich brauche kein Geld. Du thatſt ſchon zu viel für mich.“
„In Deinem Alter braucht man immer Geld. Ich habe zu viel und weiß nicht, was ich damit anfan⸗ gen ſoll. Wenn ich auch alle Tage fünf Flaſchen trinke, ſo kann ich doch mein Vermögen nicht auf⸗ zehren. Wenn Du ihn ausſchlägſt, ſo willſt Du nicht mehr mein Freund ſein, ſondern biſt ein Ariſtokrat! Ha! Kerl!“.
Es war unmöglich, der barſchen und freundſchaft⸗ lichen Manier, womit der dicke Mann ſeine Dienſte anbot, zu widerſtehen; man mußte annehmen, oder mit ihm in Feindſchaft gerathen. Prosper nahm es an, und fühlte ſich in ſeinem Innern äußerſt glück⸗ lich, nicht ganz ohne Geld zu Poupardot zu kommen.
Da Prosper es nicht für nöthig hielt, von Jean⸗ netten Lebewohl zu nehmen, weil er zum Voraus wußte, daß er nur Thränen zu trocknen und Klagen anzuhören haben würde, ſo verließ er, da er kein Gepäck zuſammenzurichten hatte, das Haus, mit ei⸗ nem Stock in der Hand, wie gewöhnlich alle Tage zum Spazierengehen in der Stadt. Er ſchickte ſich an, den Weg nach Paris einzuſchlagen, als er, wie er ſich umwendete, in einiger Entfernung ein junges


