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begeben, und beſchloß, in der Nähe ſeiner Wohnung auf der Straße zu warten.
Eine halbe Stunde verging, und wieder eine; Prosper fürchtete ſchon, der Portier möchte die Nacht in irgend einer Schenke zubringen, denn das Thea⸗ ter mußte ſchon lange aus ſein; er wußte nicht, was er anfangen ſollte, als er ſchwere Tritte auf der öde gewordenen Straße hörte. Prosper horchte und bebte vor Freuden, denn er glaubte den Erwarteten zu er⸗ kennen. Er ſtellte ſich neben das Hofthor, man kam näher: es war Goulard.
Prosper trat ihm in den Weg.
„Was gibt's... ich habe keinen Heller mehr...
ich habe Alles verſoffen, was ich bei mir hatte! be⸗
gann Goulard; Du findeſt folglich bei mir nichts zu ſtehlen.“
„Ich bin kein Dieb... ſieh mich recht an, Gou⸗
lard... dieſe Laterne leuchtet hell genug... Du mußt mich erkennen...“ 1
„Horch! dieſe Stimme... man könnte glauben, der leichtſinnige Strick von Prosper...“
„Ja, es iſt in der That Prosper, der einige Wochen von Paris abweſend war, und zu ſpät kommt, um ſeinen Wohlthäter zu retten, der aber nicht dul⸗ det, daß Du die unglückliche Frau deſſelben verhaf⸗ ten läßt.“
„Was leierſt Du mir da vor? Laß mich mit Frieden... ich gehe heim, ich will mich ſchlafen le⸗ gen.— O! nein, Du entrinnſt mir nicht!— Was
ſoll das heißen? willſt Du mich etwa mit Gewalt
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