Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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willſt das neue Stück des Bürgers Legouve ſehen 2... bis jetzt ſcheint mir's gut... einiges Schleppende abgerechnet...

Ein unter Prosper hervordringendes Stöhnen er⸗ innerte ſodann Poupardot, daß Derjenige, der ihn ins Theater begleitet hatte, ſich in einer äußerſt un⸗ bequemen Lage befinde, und etwas dichter zu ſeinem Nachbarn von der andern Seite hinrückend, ſagte er zu dem eben Gekommenen:Bürger Prosper, wir müſſen Dir doch ein kleines Plätzchen einräumen, denn Du kannſt nicht während des ganzen Schauſpiels auf dem armen Picotin ſitzen bleiben.

Wie! auf dem Bürger Picotin bin ich! rief Pros⸗ per ſich umkehrend aus: Ei der Tauſend!.. lde mir leid, daß ich nicht lieber auf ſeiner Frau bin, denn ich erinnere mich, daß ſie ſehr hübſch iſt; allein, aus Rückſicht für Deine reizende Gemahlin... ſchau... will ich es verſuchen, mich zwiſchen euch beide ein⸗ zuzwängen. 3

Und Dank den Anſtrengungen Poupardots, der Prosper ein kleines Plätzchen eingeräumt hatte, war dieſer dies Mal im Stande, ſich auf die Bank zu ſetzen, und Picotin konnte wieder die Schauſpieler ſehen. Endlich war die Ruhe hergeſtellt. Das Stück nahm mitten unter den Beifallsbezeugungen des Pu⸗ blikums ſeinen Fortgang. Poupardot war ganz Auge, ganz Ohr; er wollte keinen Reim verlieren. Was Picotin betrifft, ſo beunruhigte ihn ſeine neue Nach⸗ barſchaft; er warf von Zeit zu Zeit einen Seitenblick