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auf Prosper und ſeinen Säbel; bei jedem neuen Blicke rückte er mehr von ihm hinweg.
Da Prosper mitten im Saale ſaß, ſo brauchte er Niemand mehr zu ſtören, um nach allen Seiten hin zu ſehen, aber er drehte ſich häuſig um und ſchenkte dem Stücke nicht die mindeſte Aufmerkſamkeit, da er unaufhörlich Goulard unter den Zuſchauern ſuchte.
„Das iſt ſchön! herrliche Verſe!“ ſagte Poupardot mehrmals zu Prosper, worauf ihm dieſer erwiderte: Er muß doch da ſein!... Mutter Gueuleton hat mich's verſichert... O! ich muß ihn entdecken.“
Poupardot, der nicht begriff/ in welcher Beziehung die Mutter Gueuleton zu dem Trauerſpiele ſtehen könne, hörte auf, Prosper ſeine Eindrücke mitzuthei⸗ len, und dachte bei ſich: der junge Menſch muß nicht recht bei Troſt ſein, oder etwas im Kopfe haben.
Picotin hütete ſich wohl mit Prosper zu ſprechen, er hatte Angſt vor ihm und fürchtete, der Jüngling möchte wieder den Einfall bekommen, auf ſeinen Schooß zu ſitzen; und wenn ſich Prosper gegen Euphraſig's Gatten wendete, ſo blickte dieſer unbeweglich auf die Scene.
Indeſſen mußte Picotin endlich Antwort ertheilen, weil man ihm mehre Fauſtſtöße in die Rippen gab, wobei man folgende Worte an ihn richtete:„Biſt Du taub, Bürger?— Ich! Bürger... Ich ſchmeichle mir ein vortreffliches Gehör zu haben...— Weil ich Dich ſchon mehrmals anredete, und Du mir keine Antwort gibſt.— Sonderbar, ich habe nichts gehört. Die Schauſpieler ſchreien ſo! Es iſt unaushaltbar!
Paul de Kock, XVI. 2


