Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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Der junge Mann hatte ſein Pferd im Hofe abge⸗ ſtellt; er ſchaute nach den Fenſtern von Maximus und ſeiner Mutter; die Laden waren geſchloſſen und man ſah kein Licht, obgleich es bereits nachtete. Er kam zur Loge des Portiers zurück und entſchloß ſich, die Mutter Gueuleton anzureden.

Biſt Du jetzt an der Stelle unſeres Portiers, Mutter Gueuleton?.

Ach! ſchau, Du biſt's, mein Sohn, mein Lieb⸗ ling, mein Schelm von Prosper! entgegnete das alte

Weib, ihren zahnloſen Mund öffnend, während ſie eine ungeheure Priſe in die Naſe ſchob. Woher kommſt Du denn, kleiner Lump? um wieder Teufelsgeſchich⸗ ten anzurichten, und wieder irgend einem jungen Mädchen nachzulaufen? Denn Du biſt ein Erzgal⸗ genſtrick für Dein Alter! Aber ich liebe die Galgen⸗ ſtricke... Ach! der Teufel! wenn ich Mann geworden wäre, ich hätte eine Hochzeit gehalten! Sapperment! weißt Du, daß Du auf dieſe Weiſe prächtig ange⸗ ſchirrt biſt? Ich habe Dich noch nie ſo herausgeputzt geſehen... Wo haſt Du denn das Zeug alles geſtoh⸗ len 2.. Deine Hoſe ſticht mir recht ins Auge! Mutter Gueuleton, es handelt ſich jetzt nicht von mir, ich möchte gerne einige Auskunft erhalten. Kann ſchon ſein, mein kleiner Meſſidor(Ernte⸗ monat)... Ach! was für eine ſchöne Hoſe! Heiliger Sabbat!... es iſt doch heute nicht Dekadi, weil Du ſo aufgeputzt biſt. Potz Henker! willſt Du mir Antwort geben, alte Hexe? 3