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Mutter, der guten Frau Bertholin, welche ihre Ge⸗ brechlichkeit hindert, Theil an unſerem Mahle zu nehmen!“
Mit Eifer trank man die Geſundheit, und Pi⸗ cotin ſchrie während er ſein Glas füllte:„Auf die Geſundheit der guten, guten, alten Bertholin... Es lebe der Kaiſer!“
Beim Nachtiſche wurde die Unterhaltung noch leb⸗ hafter. Prosper ſprach von ſeinen Reiſen, Roger von ſeinen Feldzügen, Maximus von der Zeit des Direk⸗ toriums, Poupardot von ſeinen Aſſignaten und ſeinen zwei Jungen. Picotin hörte zu, indem er ſeine Gabel fortwährend in Bewegung ſetzte, nahm jedoch von Zeit zu Zeit das Wort, um einen Toaſt zu Ehren der Freundſchaft auszubringen. 3
Pauline zog ſich mit Madame Poupardot vom Tiſche zurück, als dieſe ihren kleinen Knaben, wie er eben anfing einzuſchlafen, auf den Armen wegtrug; Navet wollte bei den Männern bleiben und forteſſen, ſo lange etwas auf dem Tiſche ſtand.
Die Freunde unterhielten ſich bis beinahe elf Uhr. Dann kam aber Navet, der ſeit einer Weile nicht mehr gegeſſen hatte, zu ſeinem Vater her, fing an zu weinen und ſchrie:„Papa, ich habe Leibſchmerzen!“
Alsbald erhob ſich Poupardot mit den Worten:
„Du haſt Leibſchmerzen, mein Junge... es iſt aber auch in der That ſpät.. beinahe elf Uhr... man darf um elfe wohl Leibſchmerzen haben, wenn man von fünfe an gegeſſen hat... Meine Freunde, bei euch bekommt man allerdings keine Langeweile, aber ich denke doch, daß es Zeit iſt, auseinanderzu⸗ gehen Vorwärts, Eliſa, ſetze ſchnell Deinen Hut auf und wirf Deinen Shawl um Navet hat Leibſchmerzen.“
Die übrigen Gäſte folgten Poupardots Beiſpiel, ſie ſtanden auf und ſchickten ſich zum Weggehen an. Nur Picotin rührte ſich nicht. Roger trat auf ihn


