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zu und rief:„Nun, Picotin! wird's bald? Willſt Du die ganze Nacht bei Tiſche bleiben?“ Picotin machte einen Verſuch, aufzuſteben, fiel
aber wieder auf ſeinen Stuhl zurück, und ſtotterte: „Ich komme ſchon... ich komme ſchon... ich finde
nur.. meine Serviette nicht mehr!“
Jetzt erſt bemerkte man, daß Herr Picotin voll⸗
ſtändig betrunken war. Indeſſen kon ee man ihn mit Hülfe ſeiner Freunde doch auf die Beine bringen, und Roger nahm ihn beim Arme, indem er ſagte:„Tau⸗ ſend Feuerſchlünde! rühre Dich, ſtütze Dich auf mich... Ich will Dich nach Hauſe führen, ſonſt, denke ich, würdeſt Du ſchwerlich heimkommen.— Ich will Dich auch begleiten,“ ſagte Maximus hierauf.
Man verabſchiedete ſich und ging fort; Poupardot ſetzte ſich mit ſeiner Familie in einen Fiaker, Maximus und Roger begaben ſich zu Fuß auf den Weg, in ihrer
Mitte führten ſie Picotin, der bei jedem Schritte
ſchwankte, und zu ſeinen Begleitern ſagte:„Mein guter Maximus.. mein tapferer Hauptmann... es iſt ſonderbar... ich bin ganz außer mir... Nicht wahr, Ihr ſagt es meiner Frau nicht... es ſoll mir
nicht mehr vorkommen.. 7
„Sei ganz beruhigt, mein armer Picotin, ſie ſoll es nicht erfahren.“.
„Meinen Dank, Hauptmann.. Es lebe der Kaiſer!...“ 3
Als ſich Picotin vor ſeinem Hauſe befand, ver⸗ ließen ihn Maximus und Roger und kehrten mitein⸗ ander zurück. Sie gingen noch lange in den Straßen umher, ſprachen eifrig und ſtritten ſich bisweilen po⸗ litiſcher Anſichten wegen; als ſie ſich aber endlich von einander trennten, waren ſie doch gute Freunde und drückten ſich mit der aufrichtigſten Freundſchaft die Hände.
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