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ein großes, aufgeſchlagenes Buch, woraus man dem Anſcheine nach halbe Seiten herauszureißen pflegte; ein mit Staub bedecktes Schreibzeug, einige dinten⸗ kruſtige Federn, ein Federmeſſer ohne Klinge und ei⸗ nige mit Oel befleckte Papierbogen; in einer Ecke auf dem Boden lag ein Pack Schaffelle, die nicht von der beſten Sorte ſchienen, und auf der mit Eiſen beſchlagenen Kaſſe hatte man ein Nachtgeſchirr ver⸗ geſſen, welches ohne Zweifel nicht mehr neu war.
Nachdem Prosper einen Blick auf dieſes Bureau geworfen hatte, beeilte er ſich, eine gegenüber von dem Gitter befindliche Thüre aufzuſtoßen, welche in ein anderes Gemach führte.
Dann befand er ſich in einem Salon, den man in ein Schlafzimmer verwandelt hatte und zugleich als Küche zu benützen ſchien; denn auf dem Kamine, wo ein großes Feuer brannte, ſah man Spieß und Pfanne. In dieſem Zimmer, deſſen Mobilien noch ziemlich hübſch geweſen, wenn ſie nicht beſchmutzt oder zerbrochen geweſen wären, lagen eine Menge weiblicher Kleidungsſtücke umher; auf dem Bette hatte man einen Unterrock vergeſſen, auf einem Stuhle lag ein Kleid, auf einem andern ein Kragen, dort ein paar Pantoffeln; auf einer Kommode ein Kamm und ein paar Strümpfe. Inmitten dieſer Zerſtörung ſchien ein Mann, in einer Jacke, mit einer Mütze auf dem Kopfe, beſchäftigt, die Haushaltung zu beſorgen, denn er hielt in einer Hand einen Beſen, in der andern einen Wiſchlappen und unter dem Arme einen Schaum⸗ löffel.


