Teil eines Werkes 
3. Th. (1843)
Entstehung
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Sapperment, dachte Prosper, dieſe Leute ziehen an einem fort aus, das bringt mir keinen günſtigen Begriff von ihrem Handel bei. Einerlei! ich leide ja nicht darunter, ich will ſie alſo immerhin auf⸗ ſuchen. B

In der Rothenkinderſtraße angekommen, gelang es Prosper endlich, das Haus des Schaffellhändlers aus⸗ zukundſchaften, und der Portier deſſelben antwortete ihm:Herr Picotin wohnt im vierten Stocke, gehen Sie nur hinauf, er iſt zu Hauſe.

Gott ſei Dank! rief Prosper aus, indem er raſch die ſchlechte Stiege hinaufkletterte, die mit dem Uebrigen im Hauſe zuſammenpaßte. Oben im vierten Stocke las er auf einem über einer Thüre angebrachten kupfernen Schilde folgende Worte: Anacharſis Picotin handelt mit Schaf⸗ und überhaupt mit allen inſein Geſchäft gehörigenFellen.

Er iſt immer noch gleich talentvoll in der Ver⸗ faſſung ſeiner Annoncen, ſprach Prosper bei ſich, während er auf die Thürſchnalle drückte.

Beim Eintritt zu dem Fellhändler kam man zuerſt durch ein kleines, viereckiges Gemach, welches ſonſt als Speiſezimmer gedient haben mußte, und jetzt, wie es ſchien, ein Bureau vorſtellen ſollte. Mittendurch ging ein vergitterter Verſchlag, der einen Eingang hatte, wie ein Kaſſenbureau. Ueberdies hatte man ein weißes Papier an das Gitter geklebt, worauf mit ſechs Zoll langen Buchſtaben das Wort Kaſſe geſchrieben ſtand. Auf der entgegenſetzten Seite des Gitters war Alles in größter Unordnung. Man ſah