Teil eines Werkes 
3. Th. (1843)
Entstehung
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ein und fragte, wo der Pelzhändler hingezogen ſei, der ſonſt in dieſem Hauſe gewohnt habe.

Der Spezereikrämersjunge ſah Prosper an, ſtreckte gegen zwei Mägde, welche eben in Laden herein kamen, die Zunge heraus, und entgegnete:„Einen Pelzhändler! von dem weiß ich nichts... Es iſt hier nie Pelz verkauft worden.“ 3

Hierauf wendete ſich Prosper an die Ge würzkrä⸗ merin; dieſe wußte eben ſo wenig, rief aber ihren Vater. Der Alte kam und nachdem er lange an ſeinem Kinn geſtrichen hatte, rief er aus:„Ach! ja... ein Pelzhändler... der war vor mir in dieſem Laden... — Ganz richtig, und wo iſt er von hier aus hinge⸗ zogen?— Ich weiß nicht mehr... Ach! doch... in die Straße Saint⸗Honorè, bei der Dürrenbaum⸗ ſtraße.— Bin Ihnen außerordentlich verbunden.“ Prosper begab ſich an den ihm bezeichneten Ort;

er ſah in der That einen Pelzladen, ging hinein und

glaubte, Euphraſta oder ihren Mann im Comptoir⸗ zzimmer zu finden, allein er begegnete nur unbekannten

Geſichtern, und als er nach Picotin fragte, erwiderte man ihm:„Derſelbe hat ſchon längſt ſein Geſchäft

an uns übertragen; Herr Picotin handelt nur noch mit Schaffellen... hier iſt ſeine Adreſſe... er wohnt in der Vorſtadt Saint⸗Germain.“ Prosper ging von da in die Straße Saint⸗ ⸗Ger⸗ main. Er fragte nach dem Schaffellhändler Picotin, und man antwortete ihm:„Er iſt vor einem Jahr ausgezogen und wohnt jetzt auf dem Marais in der Rothenkinderſtraße nächſt dem Markte.“

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