Teil eines Werkes 
3. Th. (1843)
Entstehung
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Prosper dachte in ſeinem Sinne:„Morgen ver⸗ ſammeln ſich drei alte Freunde... drei Jugendgenoſſen bei mir; könnte ich nicht mit ihnen noch andere un⸗ ſerer damaligen Bekannten einladen? Seit ich nach Paris zurückgekehrt bin, habe ich Picotin und ſeine Frau noch nicht geſehen; ich habe zwar oft an ſie gedacht, aber andere Dinge haben mich vergeſſen laſſen, ſie zu beſuchen. Picotin war zwar durchaus kein Menſch von großem Verdienſte, aber im Ganzen ge⸗ nommen war dieſer arme Horatius⸗Cocles doch ein guter Junge, der nur einen Fehler hatte, immer zu zittern und ſich von ſeiner Frau leiten zu laſſen. Was Euphraſia anbetrifft, ſo darf ich doch, wenn ſie auch leichtſinnig iſt, nicht vergeſſen, daß ſie meiner kleinen Pauline Milch gegeben hat, als ich mit dem Kinde auf dem Arme nach Paris kam; außerdem hat ſie ſich auch, wie ich ſie in ihrem athenienſiſchen Koſtüme vor der Beſchimpfung des Volkes rettete und aus dem Boulognerwäldchen wegführte, ſehr erkenntlich für meine Dienſtleiſtung gezeigt. Ich wäre wirklich undankbar, wenn ich das vergäße. Ich will mich zu ihnen begeben und Picotin und ſeine Fran auf morgen zum Mittageſſen bei mir einladen.“

Deßhalb war Prosper noch einmal aus⸗ und in die Bärenſtraße gegangen, denn er erinnerte ſich genau, wo der Pelzladen von Picotin geweſen war.

Aber Euphraſia und ihr Gatte hatten die Bären⸗

ſtraße ſchon längſt verlaſſen. An der Stelle, wo ſonſt

der Pelzladen war, fand Prosper einen Spezereikrämer; er war einigermaßen verwundert, trat aber doch hin⸗