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Prosper brauchte den Mann nicht lange zu be⸗ trachten; Picotin hatte ſich nur wenig verändert!... Perſonen, die ein recht dummes Ausſehen haben, be⸗ halten es auch bis ins Alter bei.
Als Picotin einen Unbekannten ins Zimmer treten ſah, fing er haſtig an, die Möbeln abzuſtäuben und rief aus:„Madame iſt nicht zu Hauſe!... heute wird nichts ausbezahlt!... ſie hat die Schlüſſel zur Kaſſe... kommen Sie ein anderes Mal wieder!“...
Prosper rührte ſich nicht. Er konnte ſich eines Lächelns nicht erwehren, als er ſah, welche Beſchäf⸗ tigung Euphraſia ihrem Manne übertragen hatte.
Als Picotin gewahrte, daß der Herr, trotz ſeiner Worte, nicht von der Stelle ging, nahm er ſeinen Beſen und ſuchte einen ungeheuren Staub zu machen, während er wiederholte:„Madame Picotin iſt aus⸗ gegangen... man bezahlt heute nichts!... ſie hat die Kaſſenſchlüſſel... es iſt unnöthig, daß Sie war⸗ ten... ſie kommt vor Mitternacht nicht nach Hauſe.“
„Und wenn ich ſowohl mit dem Herrn als mit der Frau zu ſprechen wünſchte?“ entgegnete Prosper vortretend.
„O! dann... aber ich... habe die Gelder nicht unter den Händen... ich bekümmere mich nicht mehr um die Kaſſenangelegenheiten“...
„Ei! wer Teufels ſpricht denn von Deiner Kaſſe mit Dir, mein armer Picotin? ſieh mich einmal recht an... beſinne Dich... willſt Du nicht Jemand er⸗ kennen, der Dich früher einmal faſt zu Tode ärgerte .. der Dir während der erſten Aufführung von


