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Sie mir geſagt, einige uneigennützige... Dienſte geleiſtet haben, bildeten Sie ſich ein, Sie könnten mich um ihre Hand bitten, und ich würde Sie Ihnen gewähren... Ich verzeihe Ihnen; denn dieſes Alles ſind die Folgen der großen Worte von Freiheit und Gleichheit, die Sie ſeit einigen Jahren unaufhörlich an Ihr Ohr ſchallen hören. Was aber mich betrifft, ſo kann mich nichts zur Aenderung meiner Grundſätze beſtimmen. Meine Tochter iſt von Adel... ſie wird, wenigſtens ſo lange ich lebe, keinen Andern als einen Adeligen heirathen... Ihre achtzehntauſend Livres Renten wollen nicht viel heißen!... Das thut jedoch nichts zur Sache; wenn Sie keinen Heller hätten, würde ich Ihnen meine Tochter geben, wenn Sie ihr ebenbürtig wären. Sie ſagten, Sie wollen arbeiten, um Ihr Vermögen zu vermehren... Wiſſen Sie, mein Herr, daß ich keinen Eidam will, der arbeitet... beim Kuckuk, wenn ich Ihnen nachgäbe, würden Sie vielleicht aus dem Fräulein von Trevilliers eine Ge⸗ würzkrämerin machen... Gehen Sie, geben Sie, das Alles iſt nur ein Scherz und, nicht der Mühe werth, daß man ſich erhitzt; nicht wahr, Herr Prosper?“ Der arme Verliebte war vernichtet; der ſpöttiſche Ton des Grafen raubte ihm jede Hoffnung; er ſah ein, wie unſinnig es geweſen, ihn um die Hand ſeiner Tochter zu bitten, und doch konnte er ſich nicht vor⸗ ſtellen, daß Camilla ſich einem Andern als ihm hin⸗ geben ſollte. Nach einer Pauſe des Schweigens, während deren Herr von Trevilliers ſich wieder die Wade ſtrich,


