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Prosper ſammelte ſich einen Augenblick und ente gegnete:„Wohlan, mein Herr, ſo will ich mich er⸗ klären: Sie hatten Ihr Fräulein Tochter in Frank⸗ reich zurückgelaſſen, wo ſie den größten Gefahren ausgeſetzt war. Es hat ſie Jemand überwacht, be⸗ ſtändig vor denjenigen geſchützt, die ihre Verhaftung verlangten, und ihr endlich, als keine Ausſicht mehr für ſie in Frankreich vorhanden war, unter einem falſchen Namen glücklich auf die Flucht geholfen. Dieſer Jemand, Herr Graf, war ich.“
Herr von Trevilliers ſah Prosper mit einer etwas weniger höhniſchen Miene an und antwortete mit größerer Ernſthaftigkeit:„Ah! Sie, mein Herr, haben das Alles gethan! Camilla hat mir in der That dieſe Umſtände erzählt. Nun! ſo empfangen Sie meinen Dank für das, was Sie an meiner Tochter gethan haben. Reichen Sie mir die Hand, junger Mann.“
Prosper beeilte ſich, die ihm dargebotene Hand zu ergreifen und zu drücken, aber der Graf zog ſie ſchnell wieder zurück und fuhr fort:„Anders kann ich Ihnen meine Erkenntlichkeit nicht ausdrücken, denn ich bin in dieſem Augenblicke, wenn nicht ganz, doch 1
beinahe ruinirt.“ 6 „Ach! mein Herr, Sie werden doch hoffentlich
nicht glauben, ich ſei wegen einer Belohnung hierher
gekommen!“ „Entſchuldigen Sie, Herr Breſſange, ich hatte
nicht die Abſicht, Sie zu verletzen, aber wir leben in
einem ſo außerordentlichen Jahrhundert. Ich glaube 4
nicht allzuſehr an ſchöne, uneigennützige Handlungen.


