ſein ganzes Beſitzthum mit ihm zu theilen, günſtig aufnehmen 2... Ach! wenn es dem ſo wäre!“
Der Graf von Trevilliers erſchien endlich. Es war ein Mann von etwas über fünfzig Jahre, der aber in Geſtalt und Weſen noch einem jungen Manne
glich; da er einſt ſehr hübſch geweſen, hielt er außer⸗
ordentlich viel auf ſein Aeußeres; ſein Benehmen war fein und höflich, aber ſein Lächeln ſtets ſpöttiſch und ſein beißendes Naturell drückte ſich auch in ſeinem Blicke aus.
Camilla's Vater begrüßte den jungen Mann, wies ihm mit der Hand einen Lehnſtuhl an, warf ſich ſelbſt auf ein Sofa, muſterte mit einem Blicke Prospers Anzug, machte eine Bewegung mit den Lippen, welche andeutete, daß er viel daran auszuſetzen habe, und begann endlich:„Mein Herr, Sie haben mich zu ſprechen gewünſcht, Sie wiſſen, daß ich der Graf von Trevilliers bin. Ich möchte aber, bevor ich mich in eine Unterredung mit Ihnen einlaſſe, auch wiſſen, wer Sie ſind; das iſt engliſche Mode. In Geſell⸗ ſchaften nennt man Ihnen ſogleich alle anweſenden
Perſonen; dieſer Gebrauch gefällt mir ſehr, er ſchützt
vor aller Art Mißgriffen und Verwechslungen.“
Der Ton des Hofmannes ſchüchterte Prospern ein, indeſſen bemühte er ſich, ſeine Sicherheit wieder zu erlangen und entgegnete ihm:„Herr Graf, ihre Frage iſt ganz natürlich. Ich heiße Prosper Breſ⸗ ſange... 4
Der Graf ſchien in Erwartung, daß dieſem Na⸗ men noch irgend ein Titel folgen würde, da man
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