Teil eines Werkes 
3. Th. (1843)
Entstehung
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ihm intereſſante Dinge zu machen habe, ihn einen Augenblick um eine Unterredung bitten laſſe.

Der Bediente geht, kommt wieder, dreht ſich ein paar Mal um und entſchließt ſich endlich, ſeinen Auftrag auszurichten.

Nach Verlauf von fünf Minuten, die unſerem Verliebten entſetzlich lange ſchienen, kehrte der Be⸗ diente zurück und ſagte:Der Herr Graf wünſchten zu wiſſen, von wem der Herr geſchickt ſei, und ob er Empfehlungsbriefe habe? 3

Prosper vermochte kaum den Unwillen zu bezäh⸗ men, den der unverſchämte Ton dieſes Bedienten in ihm aufſteigen machte, und entgegnete ihm daher ſtolz:Ich bin von Niemand geſchickt... Ich ſelbſt, verſtehen Sie mich, will Ihren Herrn ſprechen...

Der entſchiedene Ton, den Prosper annahm, im⸗ ponirte dem Bedienten, der ſich nun mit ehrerbieti⸗ ger Miene verbeugte und entfernte, nachdem er zu⸗ vor halblaut zu ihm geſagt hatte:Der Herr Graf wird kommen... aber ſehen Sie, wir werden von ſo vielen Bittſtellern überlaufen... die uns läſtig ſind... daß man genöthigt iſt, vorſichtig zu ſein... Warten Sie nur, der Herr wird kommen!...

Welche Mühe, zu den Großen zu gelangen! dachte Prosper, im Salon auf⸗ und abgehend. Ich muß ihn übrigens entſchuldigen... er hat Gläubiger, ſo viel mir Miſtreß Milford ſagte. Herrn von Tre⸗ villiers' Angelegenheiten ſtehen ſehr ſchlecht. Muß er dann nicht einen Mann, der ſeine Tochter ohne Mit⸗ gift verlangt und ſich im Gegentheil glücklich ſchätzt,