Prosper kehrte mißvergnügt und beſorgt nach Hauſe zurück; der Empfang, der ihm zu Theil ge⸗ worden, war nicht von der Art, ihn zu ermuthigen; indeß ſuchte er ſich immer noch Illuſionen zu machen; er fand es einfach, daß die Tochter des Grafen bei ihrem Vater jene Strenge der Sitten und der Reden wieder angenommen habe, und tröſtete ſich damit, daß ſie ihm geſtattete, ſich um ihre Hand zu bewerben, auch meinte er, ſie würde, wenn ſie ihn nicht ein wenig liebte, nicht zugegeben haben, daß er mit dem Grafen ſpreche. Kurz, er tröſtete ſich mit Allem, was man ſich einbildet, wenn man Jemand liebt und ihm kein Unrecht vorwerfen möchte.
Am folgenden Tage begab ſich Prosper, nachdem er ſich ſorgfältig gekleidet und ſein ungezwungenes, republikaniſches Weſen unter dem Koſtüm eines Dandy zu verbergen geſucht hatte, vor der Stunde, wo ge⸗ wöhnlich der Graf von Trevilliers ausging, zu dem⸗ ſelben..
Ein Livree⸗Bedienter, deſſen Kleider aber abge⸗ tragen und an manchen Orten ausgebeſſert waren, öffnete Prospern und fragte, was er wünſche.
„Ich möchte mit dem Grafen von Trevilliers
ſprechen.“. Der Bediente zögerte, kratzte ſich am Ohr und entgegnete:„Ich weiß nicht, ob der Herr Graf zu ſprechen iſt... wen ſoll ich melden?“ „Sagen Sie ganz einfach, daß ein Franzoſe, der dem Herrn von Trevilliers Mittheilungen über
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