Teil eines Werkes 
3. Th. (1843)
Entstehung
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mehr zu ſagen brauchte; und ohne Zweifel hat er Ihren Namen jetzt vergeſſen; mein Vater iſt ſo zerſtreut, ſo ſehr mit politiſchen Angelegenheiten beſchäftigt..

Nun, ich werde ihn ſehen; ich werde den Whunn haben, mit ihm zu ſprechen. Und Sie, Camilla, werden Sie ihn nicht vorbereiten, damit er mir ein williges Ohr leiht?

Ich habe keinen Einfluß auf den Willen meines Vaters. Hören Sie zuvor, was er Ihnen antwortet... Und nun, adieu; wenn er uns ſo beide beiſammen fände, könnte es ihn nur gegen Sie einnehmen.

Sie ſchon wieder verlaſſen, Camilla, nach einer ſo langen Trennung! wo ich Ihnen noch ſo viel zu ſagen habe, wo ich ſo glücklich bin, Sie zu ſehen!

Sie werden mich keinen Unannehmlichkeiten aus⸗ ſetzen... mir keinen Verdruß verurſachen wollen...

O! nein! ich gehe, ich entferne mich... aber morgen werde ich Ihren Vater beſuchen, morgen ſoll ſich mein Schickſal entſcheiden.

Prosper ſtand auf, näherte ſich Camilla und machte, von ſeiner Leidenſchaft hingeriſſen, eine Be⸗ wegung, als ob er ſie in ſeine Arme ſchließen wollte, aber dann trat Fräulein von Trevilliers mit einem ſo impoſanten Blicke und einer ſo geſtrengen Stirne einen Schritt zurück, daß der arme Junge verdutzt wurde und außer Faſſung gerieth; er begnügte ſich damit, ihre Hand, die ſie ihm gnädigſt überließ, mit ſeinen Lippen zu berühren, und entfernte ſich, nachdem er ihr noch einen letzten Blick zugeworfen, worin ſich ſeine ganze Seele ausgedrückt hatte.