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Unrecht iſt, ſo glaube ich es dadurch wieder auszu⸗ ſühnen, daß ich Ihnen das Gut zurückgebe... Ach! Fräulein... machen Sie mir keine unverdienten Vor⸗ würfe... Indem ich ihr Gatte werde, weihe ich all meine Tage Ihrem Glücke... erkenne keinen andern Willen mehr als den Ihrigen an... Camilla, Sie wiſſen nicht, wie ſehr ich Sie liebe?... es iſt wahr, Sie ſind von Adel und ich bin es nicht; habe ich denn aber gar keinen Werth für Sie? müſſen dieſe Vorurtheile, die in Frankreich nicht mehr gelten, ewig eine Schranke zwiſchen uns bilden?“
Prosper ſank vor Camilla auf die Kniee nieder, ſie blickte unruhig um ſich und rief aus:„Stehen Sie auf... ſtehen Sie auf, ich bitte Sie... Mein Gott! wenn man käme... Sie brächten mich um meinen Ruf.— Vergönnen Sie mir nur ein Wort der Hoffnung... des Troſtes..— Was ſoll ich Ihnen ſagen? Ich kann nicht thun, was ich will, ich hänge von meinem Vater ab..— So geſtatten Sie mir wenigſtens, ihn zu beſuchen und um Ihre Hand bei ihm anzuhalten?— Das können Sie thun, allein ich glaube nicht, daß Sie Ihren Zweck er⸗ reichen werden.“
„Sie haben alſo nie zu meinen Gunſten geſpro⸗ chen? Dem Grafen nie Etwas von Ihrem Retter erzählt, der Ihnen zu Ihrer Flucht aus Frankreich verholfen hat?“
„Verzeihen Sie, ich habe meinem Vater von Ihnen als einem Manne, dem ich große Verbindlich⸗ keiten ſchuldig ſei, erzählt. Ich denke, daß ich nicht


