Teil eines Werkes 
3. Th. (1843)
Entstehung
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17 könnten wir keine... Gatten werden. Vergeſſen Sie

mich, mein Herr, und glauben Sie, daß ich Ihnen

alles Glück vom Himmel herabflehe.

Ich ſoll Sie vergeſſen! rief Prosper aus, der bei Camilla's Worten kaum an ſich halten konnte, dies iſt Ihr Empfang... wir dürfen uns nicht wie⸗ der ſehen... wir können keine Gatten werden! Ei, warum denn nicht, Fräulein?.. Jetzt bin ich reich!... kann Ihre Zukunft ſichern... kann Ihnen die Herr⸗ ſchaft zurückgeben, wo Sie Ihre Jugendzeit verlebten und deren Verluſt ſie ſo ſehr bedauerten... ſie ge⸗ hört mein, und ich war ſo glücklich, hieher zu kom⸗ men und ſie Ihnen anbieten zu dürfen!

Was, mein Herr, Sie haben das Schloß meines Vaters gekauft! rief Camilla beinahe mit Entrüſtung aus. Ahl! Sie ſind ein Aufkäufer von Nationalgütern!.. ich mache Ihnen mein Compliment; unſer Gut wird Sie nicht theuer gekommen ſein... Sie werden es, ohne Zweifel, mit Aſſignaten bezahlt haben... Wenn Sie ſich dadurch bei meinem Vater empfehlen wollen, ſo ſtehe ich Ihnen für einen ſchlechten Empfang.

Prosper war beſtürzt, er erwartete keine Vor⸗ würfe und glaubte auch nicht, ſolche zu verdienen; erſt nach einer Pauſe fühlte er ſich im Stande, zu erwidern:Ich habe das Schloß Ihres Vaters nicht gekauft... wie hätte ich es können? ich war arm... aber... es ſtarb Jemand... und ſetzte mich zu ſei⸗ nem Erben ein; der Verſtorbene hatte dieſe Ihre ehemalige Herrſchaft an ſich gekauft und ſo kam ich in den Beſitz derſelben. Wenn dieſer Erwerb ein Paul de Kock. XVII. 2