Teil eines Werkes 
3. Th. (1843)
Entstehung
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ſie beſuchen, ſobald ſie ſich von der Reiſe erholt habe

und bat die Engländerin, dem Fräulein von dieſer Unterredung nichts mitzutheilen, weil er ſie zu über⸗ raſchen gedenke.

Miſtreß Wilfort verſprach zu ſchweigen; der junge Mann entfernte ſich mit freudeerfülltem Herzen. Zum erſten Mal ſeit ſeinem Aufenthalt in London ſchaute er mit Vergnügen um ſich her. Die Stadt erſchien ihm ſchöner, die Läden prächtiger, die Engländerinnen an⸗ muthiger; es war ihm, als hätte er alle dieſe Dinge noch nie geſehen.

Prosper ſchlich einige Tage um Camilla's Haus herum. Der Graf von Trevilliers ging gewöhnlich um ein Uhr Nachmittags aus und kam vor fünf Uhr nicht zurück. Als er den Zeitpunkt genau kannte, wo Camilla allein zu treffen war, faßte er den Entſchluß, ſich bei ihr vorzuſtellen.

Dieſer junge Mann, den wir vor Kurzem noch

ſo kühn und ſo unternehmend geſehen haben, war nun ſchüchtern und befangen, und ſein von Furcht und Hoffnung bewegtes Herz rang vergebens nach Muth und Zuverſicht.

Wie, wird ſie mich aufnehmen? fragte ſich Prosper hundert Male auf dem Wege zu Camilla. Endlich langte er bei Miſtreß Wilfort an und erſuchte

ſie, die Tochter des Grafen heimlich zu benachrichten,

daß ſie ein Bekannter aus Frankreich zu ſprechen wünſche. Miſtreß Wilfort führte Prosper in einen Salon und hieß ihn dort warten, bis ſie Fräulein von Tre⸗

villiers von ſeiner Anweſenheit in Kenntniß geſetzt habe.

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