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rief er dem Poſtillon und zeigte ihm von Ferne ein Goldſtück. Der Poſtillon hielt ſeine Pferde an. Der junge Mann näherte ſich ihm und ſuchte ſich ver⸗ ſtändlich zu machen. Seit ſechs Monaten, die er be⸗ reits in London zubrachte, hatte er hinlänglich Engliſch gelernt, um ſich einigermaßen ausdrücken zu können. Er fragte, wer die Reiſenden wären, welche eben aus dem Wagen geſtiegen ſeien. Der Poſtillon griff zuerſt nach dem ihm dargebotenen Goldſtücke und ent⸗ gegnete alsdann:„Ves, travellers... comte french emigré, von Birmingham kommen!“
Hlerauf peitſchte der Poſtillon ſeine Pferde und flog davon. Prosper wußte um nicht viel weiter, als zuvor, doch hatte er die Worte comte, french und emigré wohlverſtanden. Außerdem war er über⸗ zeugt, Camilla geſehen zu haben; allein was ſollte
er nun beginnen? er fühlte wohl, daß es jetzt nicht
der paſſende Augenblick ſei, ſich vorzuſtellen, da man von einer Reiſe zurückkehre; und auch abgeſehen da⸗ von, wollte er Camilla ohne ihren Vater ſehen, und
zu dieſem Zwecke mußte er zuvor einigermaßen be⸗
kannt im Hauſe ſein.
Prosper ſtand den ganzen Tag wie eine Schild⸗ wache in der Straße. Gegen Abend kam eine Frau, an deren Aeußeres er eine Engländerin erkannte, aus dem Hauſe heraus. Prosper ging ihr nach, redete ſie an, ſtotterte einige Worte, von denen man gar nicht wußte, zu welcher Sprache ſie gehörten, weil er in ſeinem Eifer, ſich verſtändlich zu machen, keine
Worte auszudrücken fand. Zu ſeinem Glücke ſprach


