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verzweifelte; mehrmals ſchon hatte er im Sinne gehabt, England zu verlaſſen, aber er konnte nicht zum Ent⸗ ſchluſſe kommen, weil ihm eine geheime Ahnung ſagte, ſeine Geliebte ſei in London.
Eines Morgens ging er in einem vom Mittel⸗ punkte der Stadt entlegenen Viertel ſpazieren. Er ſuchte nicht mehr, er fragte nicht mehr, denn auch in dieſer, wie in den andern Straßen hatte er ſich ſchon längſt nach dem Grafen von Trevilliers und ſeiner Tochter erkundigt, und nirgends etwas von ihnen erfahren können.
Während er ſo auf⸗ und abging hielt eine Poſt⸗ chaiſe vor einem ziemlich einfach ausſehenden Hauſe. Ein Mann von vornehmem Aeußern ſtieg zuerſt aus; an ſeinem Anzuge, an ſeinem ganzen Weſen erkannte Prosper gleich einen Franzoſen in ihm; nach ihm ſprang ein junges Frauenzimmer aus dem Wagen, und dieſes Frauenzimmer, das ſagte ihm ſein Herz, war, obgleich er ſie nur halb geſehen, Camilla, die er endlich entdeckt hatte.
Prosper blieb ungefähr hundert Schritte von dem Gefährt entfernt unbeweglich auf der Straße ſtehen, und heftete ſeine Blicke ſtarr auf das Haus, in welches die Perſonen eingetreten waren, die von einer Reiſe
zurückzukommen ſchienen. Er wußte nicht, was er
anfangen ſollte. Dieſes Glück, worauf er nicht mehr rechnete, betäubte ihn und raubte ihm ſeine Faſſung. Indeſſen ſtieg der Poſtillon wieder auf. Die Poſt⸗ chaiſe rollte von dannen. Dann erſt kehrte Prospers Beſinnung zurück, und hinter dem Gefährt herlaufend,


