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die ziemlich gut Franzöſiſch ſprachen, und erkundigte ſich nach dem Grafen von Trevilliers.
„Emigranten, erwiderte man ihm, haben wir in allen Quartieren der Stadt viele; die einen machen tolle Depenſen, die andern haben keinen Kreuzer und ſind höchſt unglücklich; einige davon ſind ſogar ge⸗ nöthigt, um ſich ihren Unterhalt zu friſten, ihre Fähigkeiten in Anwendung zu bringen; ſie unterrichten in den Künſten und Wiſſenſchaften, die ſie ſich an⸗ geeignet haben, und verbergen aus Stolz ihren Na⸗ men und Rang. Wir kennen keinen Grafen von Tre⸗ villiers; um Nachrichten über ihn einzuziehen, ſollten Sie die großen Zirkel Londons beſuchen, in den Salons einiger Lords Zutritt haben, oder was noch beſſer wäre, bei irgend einer hochgeſtellten Perſon eingeführt zu werden ſuchen.“
Aber Prosper hatte gar keine Bekanntſchaften, keine Empfehlungsbriefe, er war von bürgerlicher Abkunft, früher Buchdrucker geweſen, Republikaner, liebte die Freiheit, die Revolution und war Beſitzer von Nationalgütern; alle dieſe Eigenſchaften konnten ihm keinen Zutritt in die Salons der engliſchen Ariſtokratie verſchaffen.
Sechs Monate waren verfloſſen. Prosper hatte ganz London durchſtreift und alle öffentlichen Orte be⸗ ſucht, er ging oft in's Theater und in die Zirkel, ſpeiste in allen bedeutenden Gaſthäuſern, kehrte bei allen Reſtaurants ein, und hatte doch Camilla nie zu Geſicht bekommen, noch einen Franzoſen den Na⸗ men ihres Vaters nennen hören. Der arme Verliebte
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