Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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begab ſich zu dem einzeln ſtehenden Hauſe, worin Fräulein von Trevilliers wohnte; er ſpazierte den ganzen Tag davor auf und ab und lauerte, ob Nie⸗ mand herauskomme. Aber Camilla verließ die Woh⸗ nung ihrer Gouvernante nicht; ſie erſchien einen Augenblick am Fenſter, als ſie aber den fürchterlich

bewaffneten Mann in der rothen Hoſe, mit der Pelz⸗

mütze auf dem Kopfe, ſah, der vor ihrer Thüre Schildwache zu ſtehen ſchien, erkannte ſie Prosper nicht, fürchtete ſich und wagte es nicht, ſich im Freien zu zeigen.

Prosper kam erſt gegen Abend wieder zu Durou⸗ leau zurück und war ſehr geärgert, daß er Camilla nicht hatte davon unterrichten können, daß er ſie bewache, und ahnte nicht im Geringſten, daß er ſie am Ausgehen verhinderte.

Mehre Tage verſtrichen auf dieſe Weiſe. Da Durouleau wußte, daß ſein Gaſt unaufhörlich um das von der Tochter des Emigranten bewohnte Haus herumſtreifte, ſo ſagte er zu ſeinen Freunden:Der Bürger Carotte hat uns nicht belogen, er überwacht die Tochter des Emigranten fortwährend.

Und wenn ſich Prosper in Geſellſchaft von Durou⸗ leau's Freunden befand und den Namen einer Perſon

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ausſprechen hörte, welche man für verdächtig hielt

und die angeklagt werden ſollte, ſo legte er die Hand auf den Griff ſeines Degens und rief mit gerunzelter Stirne aus:Ich verbiete Jedem, wer es auch ſei, dieſe Perſon anzuklagen! Ich bin hier, um die Ver⸗ dächtigen zu überwachen, ich allein kann ſie, wenn