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die Thüre auf und rief herein:„Wenn man eſſen will, es iſt aufgetragen!— Bürger, ſagte Durouleau, ihr hört es... die Schüſſeln ſind warm! Kommt zu Tiſche, dort lernt man ſich am beſten kennen!— Zum Eſſen! rief Benedikt aus, ich ſtimme dafür, daß wir lange dabei verweilen ſollen!— Gut geſprochen, verſetzte Ducroquet, Benedikt, Du haſt zuweilen er⸗ habene Gedanken... Ich will trinken... Ich will einen Tapps von dem Wein des alten Römers! O alter Römer... ich verehre Dich! und beſonders Deinen Keller!... Auf Leben und Tod!.“
Prosper entſchloß ſich endlich, vom Kanape auf⸗ zuſtehen, und begab ſich, während er ſich herab⸗ laſſend auf die Schulter ſeines Wirthes ſtützte, vor den Andern hergehend, in den Speiſeſaal; Durou⸗ leau ließ den jungen Mann neben ſich ſitzen und die Uebrigen nahmen nach Belieben Platz, ſodann ging man mit ſolcher Luſt und ſo übereinſtimmendem Eifer an Eſſen und Trinken, daß man längere Zeit nichts als das Geklirre der Beſtecke, der Flaſchen, der Gläſer und das Kauen der Kinnladen hörte.
„Es wird allmälig hübſch! begann Benedikt, nachdem er ſchon fünfmal Brod abgeſchnitten und zwei Flaſchen geleert hatte.— Ich werde auch nicht ſo ſchnell wieder aufſtehen! rief Ducroquet aus.— So lange der Magen noch mit Luſt empfängt, ſo lange iſt es ungefährlich, Speiſe zu ſich zu nehmen... verſetzte Cornelius Nepos, den Mund ungeheuer auf⸗ reißend, indem er beinahe einen ganzen welſchen Hah⸗ nenſchlegel auf einmal hineinſchob, worüber der Bürger


