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und Ducroquet, ſo hieß der Mann mit den Holz⸗ ſchuhen, eilte, Prosper zu küſſen; der hätte ihm gerne dieſen Beweis ſeiner Zuneigung geſchenkt, allein er mußte es geſchehen laſſen.
Eine weiter hinzukommende Perſon machte die Ge⸗ ſellſchaft vollſtändig; es war ein ſchlau und tückiſch ausſehender Mann, welcher einen langen Oberrock trug, der ihm beinahe bis an die Ferſen ging. Trap⸗ peur, ſo nannte man ihn, begrüßte Prosper wie die Andern, küßte ihn aber nicht, ſondern richtete nur einige Artigkeiten an ihn, die allerdings etwas beſſer klangen, als die Redensarten ſeiner Genoſſen, und Durouleau ſagte hierauf dem Jüngling ins Ohr: „Das iſt ein alter Abbe, der, wie man ſagt, die Kutte abgelegt hat, und nun einer der eifrigſten Anhänger der Revolution iſt; er beabſichtigt, die Annahme eines Geſetzes zu bewerkſtelligen, wodurch den Franzoſen Zweiweiberei oder Vielweiberei ge⸗ ſtattet werden ſoll... oder... kurz, Du verſtehſt mich?2...“
„Vollkommen, und der mit der Lederſchürze, welcher mich geküßt hat?“
„Ah! das iſt Ducroquet, ein Rothgerber; er hat einen großen Einfluß in der Gegend, weil er geſcheid iſt... O! er iſt ein Redner, ein Groß⸗ ſprecher!... und Meiſter im Fauſtkampf; übrigens ein wahrer, zuverläſſiger Sansculotte.“
In dieſem Augenblicke machte ein junges, großes, braunes, ziemlich hübſches Bauernmädchen, deren Blicke Anlagen zu verſchiedenen Dingen verkündeten,


