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liebenswürdige Manier paſſend zu erwidern, beeilte
ſich der Jüngling, dem Gewürzkrämer einen tüchtigen
Schlag auf den Bauch zu verſetzen, der auch über
dieſe Höflichkeit entzückt ſchien und leiſe zu Durou⸗
leau ſagte:„Der junge Burſche iſt koſtbar! er pfeift ausgezeichnet!“
Nach einer Weile kam ein kleiner Mann in einer Mütze, mit einer Lederſchürze, die Hemdärmel bis an die Ellbogen hinaufgeſtülpt und Holzſchuhe an den Füßen. Die Haut in ſeinem Geſicht ſah aus wie ein Kaſtrol und ſeine Hände wie Kohlen; er hüpfte ins Zimmer herein und ſchlug ſich auf ſein Hinter⸗ theil, als er ausrief:„Gruß der Geſellſchaft auf Le⸗ ben und Tod; man ſagt, man wolle ſichs hier wohl ſein laſſen! Das jagt mir den Sporn ordentlich in den Leib! Die Republik verbietet den Hunger nicht, nicht wahr Durouleau, alter Römer? Wo haſt Du Deinen jungen Sansculotten? iſt er ein ordentlicher Kerl? Wenns kein ordentlicher Kerl iſt, ſo verläugne ich ihn!“
„Du wirſt mich nicht verläugnen, Bürger, ſagte Prosper, den Kopf nach dem Neuangekommenen wen⸗
dend. Hier, ſiehſt Du dieſe Hand? das iſt die Hand
eines Mannes, der keine Furcht kennt und der Dir ſein Meſſer in den Leib bohren würde, wenn Du an ſeiner Geſinnung zweifelteſt.“
„ Bravo! bravo! rief der kleine Mann, indem er ſich wiederholt auf ſein Hintertheil klopfte:„Du
ſprichſt wie eine kreuzfidele Haut! ich muß Dich
1 küſſen! Auf Leben und Tod!“


