Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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ihn der dicke Mann und der Perükier, trotz ſeiner Jugend, für einen Abgeſandten der Regierung hiel⸗ ten; ſeine kecke Miene, ſein anmaßender Ton und die ſcharlachrothe Hoſe ſeines Pathen hatten ſchon ihre Wunder gethan; er ſann über die Vortheile nach, die er aus ſeiner neuen Stellung ziehen konnte; er dachte beſonders an Camilla, welcher er von Nutzen ſein wollte, und entſchloß ſich, alles Mögliche zu thun, um ſeinen Gaſt und deſſen Freunde in der von ihm gefaßten Meinung zu befeſtigen.

Um ſeine Rolle mit Nachdruck durchzuführen, ſtreckt er ſich der Länge nach auf einem Kanape von Utrechter Sammet aus, liegt mit den ſchmutzigen Stiefeln auf die Kiſſen und ſtützt ſeinen von Citron pomadifirten Kopf auf die Lehne, fängt ein patrio⸗ tiſches Lied zu pfeifen an und erwartet in dieſer Po⸗ ſition die ihm angekündigte Geſellſchaft.

Nach einiger Zeit kehrte Durouleau mit zwei Männern zurück; der eine derſelben war groß, dürr und gelblich, und in ſeinen tiefliegenden Augen lag immer ein verſtörter Ausdruck; er hatte eine ſchwarze, ſehr abgeſchabte Kleidung an und trug eine ungeheure Mütze von Otternfell mit einem un⸗

geheuer langen Zipfel auf dem Kopfe. Der andere, mit einer Carmagnole angethan, hatte ein gutmüthi⸗

ges vergnügliches Ausſehen und eine bedeutend ge⸗

röthete Naſe.

Hier ſind ſchon zweie! begann Durouleau, mit ſeinen beiden Freunden in den Saal eintretend. Es