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um Dir meine kleine Pauline zu zeigen. Schau, wie findeſt Du ſie?“
„Allerliebſt! o! das kleine Herzchen!“ rief die Wittwe, das ihr dargebotene Kind betrachtend, aus. Jetzt näherte ſich auch Euphraſia, ſtieß einen Schrei der Bewunderung aus und küßte die Kleine, während ſie ſprach:„O! ja... das iſt ein Engel! Du er⸗ laubſt es, Bürgerin 2.. Ich liebe die Kinder ſehr! . das ſage ich unaufhörli meinem. ſeit den zwei Jahren, die wir ver⸗ eirathet ſind... Aber umſonſt! Picotin iſt ſo dumm.. es hilft nichts! de ommt vielleicht noch.. mit der Zeit Ich habe jedenkalls nichts. dagegen.⸗
adame Derbrouck lächelte über Euphraſia's Ge⸗ plauder, die, während ſie das Kind bewunderte, fort⸗ während den Vater anblickte.
„Und Dein Sohn, Bürgerin, arbeitet noch immer in ſeiner Druckerei?“ fragte der Holländer, als Frau Picotin zu reden aufgehört hatte.
„Ja, Bürger, immer; o! Marimus iſt kein Faulenzer; er iſt ſogar dieſen Abend noch zum Ge⸗ ſchäft gegangen.“
„Dein Sohn iſt ein braver, tüchtiger Junge, Bürgerin! voll Kenntniß, Talent und Fähigkeit! wenn ihm etwas daran liegt, ſo wird es, davon bin ich überzeugt, nicht lange anſtehen, und man trägt ihm ein ebrenvolles Amt an... das wäre zum Wohl der Republik zu wünſchen; Männer wie Deinen Sohn ſollte man auf der Rednerbühne und im Convente ſehen... Ah! dann ginge Alles weit beſſer!“


