Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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nicht zu Hauſe, er genirt ſich nicht beſonders! ſtatt ſeine Thüre zu bewachen, perorirt er in der Sektion. Der muß ſchöne Dinge ſprechen! ein ſo bösartiger Mann.“

Beim Schluſſe dieſer Worte erhob ſich die gute Dame und öffnete die Thüre ihres Zimmers, welche auf einen kleinen Vorplatz und dann in den Hof führte, dort hob ſie eilig die Eiſenſtangen aus, welche die beiden Flügel des Hoſthores ſchloſſen, und das Gefährt des Bankiers fuhr in den Hof herein.

Ein Mann von einigen dreißig Jahren ſtieg ab; Maximus' Mutter hatte dem Bilde, welches ſie bei Euphraſia von ihm gemacht hatte, nicht geſchmeichelt; man konnte nicht leicht ein ſchöneres Angeſicht neben einer vornehmeren, regelmäßigeren Geſtalt antreffen; eine edle, ſanfte, leutſelige Miene erhöhte noch den über das ganze Weſen des holländiſchen Bankiers verbreiteten Reiz.

Herr Derbrouck war ſchwarz gekleidet und mit Puder friſirt; dieſe obgleich einfache Kleidung war für die damalige Zeit doch zu geſchmackvoll und bildete einen auffallenden Contraſt mit allen Car⸗ magnolen, die man ſah.

Der Holländer reichte ſogleich einer ſechs⸗ bis ſiebenundzwanzigjährigen Frau, die nebſt ihrer Kam⸗ merjungfer, welche ein kleines Kind auf den Armen trug, aus dem Wagen ſtieg, die Hand. Madame Derbrouck trug eine geſchmackvolle aber höchſt be⸗ ſcheidene Kleidung. Man bemerkte, daß ſie nicht durch ihre Toilette auffallen wollte. Sie war eine