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„Wie mag er es riskiren in gegenwärtiger Zeit noch eine Equipage zu halten, wo ſich Jedermann Hütet, reich zu ſcheinen, aus Furcht, man könnte ihn
für einen Ariſtokraten halten?“
3„Es ſcheint, He... der Bürger Derbrouck fürchtet ſich nicht. Er iſt ein Mann, der den freiſinnigen Ideen ergeben iſt, der das Volk liebt und die Unter⸗ drückung haßt. Er ſteht mit mehren Mitgliedern des Wohlfahrtsausſchuſſes in genauer Verbindung; He⸗ bert, General Ronſin und viele andere ausgezeichnete Perſonen dieſer Epoche gehen bei ihm aus und ein. Ich geſtehe, das ſetzt mich in Verwundrung! Herr Derbrouck ſieht ſo ſanft, ſo liebenswürdig aus... Wie mag er mit Männern von ſo erxaltirten Anſich⸗ ten umgehen!... Allein, wie mein Sohn ſich aus⸗ drückt, ich verſtehe nichts von der Politik.“
„Wie alt iſt dieſer Bankier?“
„Einige dreißig Jahre; er iſt ein prächtiger Mann und hat ein ſo merkwürdig ſchönes Geſicht, daß ihn beinahe alle Frauen und viele Männer des Quartiers den ſchönen Holländer nennen.“
„Ach! ich bin neugierig, ihn zu ſehen... Iſt er verheirathet?“
„Ja; ſeine Frau iſt jung, hübſch und ſehr mild⸗ thätig; nie hat ſie die Bitte eines Unglücklichen zu⸗ rückgewieſen, und in jetziger Zeit, wo das Brod ſo theuer und ſo rar iſt, kenne ich mehr als einen, der es ohne ihre Unterſtützung entbehren müßte. Schreck⸗ lich und beklagenswerth iſt nur, daß gerade Diejeni⸗ gen, welche die Wohlthaten des wackern Herrn Derbrouck


