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leben in keiner Zeit, die zum Lachen ſtimmt, entgeg⸗ nete Maximus' Mutter, ſich wieder auf ihren Platz ſetzend.— Ach was!... wenn man immer traurig wäre, würde man mager und verlöre von ſeiner Friſche... Ich halte viel auf meine Farbe, um ſo mehr, als ich die Hoffnung hege, bei dem erſten Nationalfeſte, welches zu Ehren des höchſten Weſens veranſtaltet wird, die Göttin der Freiheit darzuſtellen. — Was?... Du willſt die Freiheit darſtellen! rief Frau Bertholin aus, indem ſie die junge Frau mit Staunen anblickte.— Warum nicht?. Ich bin, meine ich, hübſch genug dazu— Und das Koſtüm, das man anziehen muß, ſchreckt Dich nicht ab?— Das Koſtüm im Gegentheil verführt mich... Es iſt ein griechiſches Koſtüm, eine leichte Tunika und ein Mantel darüber her... Ah! ich weiß wohl, daß man die Formen hindurch ſieht, aber ſogar wenn man ſich nackt zeigen müßte, würde ich es im Augenblick, wo es für die Nation geſchähe, thun... Ol ich bin eine echte Sansculottin!— Ich merke es! Und Dein Mann?.. billigt er es, daß Du die Freiheit darſtellen willſt?— Das möcht' ich gerne ſehen, daß er es nicht billigte!... Iſt es nicht eine Ehre? O! und hat der arme Picotin einen andern Willen als den meinigen? Er wird entzückt ſein, wenn er ſeine Frau mit der phrygiſchen Mütze auf dem Kopfe in einem Wagen einhergezogen ſieht! O! ich wollte, es wäre ſchon ſo weit.“
Damit hüpfte die junge Frau im Zimmer umher und ſang: Ah! ga ira, ga ira, ca ira!
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