fühle ich wohl, daß es mir lieber geweſen wäre, gegen
die Ausländer, die unſere Grenzen bedrohen, ins Feld
zu ziehen, wie als Faktor in einer Druckerei zu ſein! Alle Männer meines Alters ſind zum Aufgebot ab⸗ gegangen... und ich... durfte durch die Verwendung des Bürgers Hebert zurückbleiben... Ach! ich ſchäme mich deſſen zuweilen!“
„Was ſprichſt Du da? Du ſchämſt Dich, bei Deiner Mutter zurückgeblieben zu ſein, um ſie durch Deine Arbeit zu nähren.. denn ohne Dich äße ich nur trockenes Brod... und das nicht alle Tage. Dein Vater, dieſer gute Bertholin, hatte eine Stelle
im Marineminiſterium, die zu unſerem Unterhalte und Deiner Erziehung hinreichte; denn Du haſt, Gott ſei Dank, eine gute Erziehung genoſſen! Allein Dein Vater iſt vor ſechs Jahren geſtorben, und die mir als ſeiner Wittwe ausbezahlte Penſion ſeit der Revo⸗ lution aufgehoben worden. Aber Du biſt gelehrt! Du verſtehſt das Griechiſche, Lateiniſche und die Ge⸗ ſchichte und haſt ohne Schwierigkeiten einen Platz in einer Druckerei gefunden, wo man Dich liebt und⸗ ſogar hochſchätzt; denn man kennt die Reinheit Deiner Grundſätze... Man weiß, daß Du ein Republikaner aber kein Terroriſt biſt. O! was das anbetrifft, iſt Dein Betragen kadellos. Und Dil wollteſt Dich von mir entfernen... Deine Stelle und Deine arme Mutter verlaſſen, um in den Krieg zu gehen und Dich um⸗ bringen zu laſſen? Ach! Maximus! das iſt ſehr un⸗ recht, und ich kann nicht begreifen, wie man ſich ſchã⸗
men möchte, ſeiner Mutter Stütze und Schutz zu ſein.“
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