Teil eines Werkes 
1. Th. (1843)
Entstehung
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frei, ſtolz und unabhängig zu ſehen! Ich weiß wohl, daß Du im Jahre neunundachtzig vor Freuden Thrä⸗ nen vergoſſeſt, und warſt doch damals erſt ſechzehn Jahre alt, aber gleichviel, Du weinteſt Freuden⸗ thränen über die ſchöne Antwort Mirabeau's, als man die Verſammlung der Generalſtaaten auflöſen wollte. Ach! wenn alle Republikaner Dir glichen, ſo würde Niemand erzittern als die Strafbaren, und nicht würde in Paris und ganz Frankreich der Schrecken herrſchen! O! Du weißt es auch, denn ſeit einiger Zeit biſt Du traurig und mißvergnügt, weil Du ſiehſt, daß es nicht geht, wie Du und ſo viele Andere gehofft hatten.

Allerdings, Mutter, ſah ich mit Betrübniß die Exceſſe, denen man ſich hingab... ſah ich Rachege⸗ danken und ſchmutzige Berechnungen die Stelle der Gerechtigkeit einnehmen... rohe Menſchen oder tolle Köpfe ſich der Gewalt bemächtigen; allein was wollen Sie? eine Revolution kann nicht ohne Uebertreibung und Mißbrauch zu Stande kommen! Das war zu allen Zeiten ſo!

Das Beiſpiel Anderer hätte zu eurer Beſſerung dienen ſollen. Die Engländer erröthen über den Mord ihres Königs... und ihr habt den eurigen hingerichtet, als ob es euch darum zu thun geweſen wäre, die Hälfte ihrer Schande zu übernehmen!

Stille! ſtille! ol ſchweigen Sie, ich bitte Sie... und geben Sie mir meine Carmagnole, damit ich die Korrektur des Père Duchesne beſorgen kann! Ach! Mutter, hätte nicht in Deiner Nähe bleiben wollen, ſo

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