außerhalb aufzuhalten. Maximus machte beruhigt † das Fenſter wieder zu und kehrte auf den Sitz neben ſeiner Mutter zurück, zu welcher er in ſanfterem Tone ſagte:
„Zudem wiſſen Sie, Mutter, daß Sie nichts von der Politik verſtehen... auch hatten Sie mir ver⸗ ſprochen, ſich nicht mehr um dieſe Geſchichten zu be⸗ kümmern...“
„Gewiß, mein Freund, maße ich mir nicht an, etwas von den großen Intereſſen des Staates zu ver⸗ ſtehen... aber es gibt Dinge, zu deren richtiger Be⸗ urtheilung man nur ſein Herz und ſein Gewiſſen befragen darf! Wie kannſt Du verlangen, man ſolle ſich in unſerer gegenwärtigen Zeit nicht um Politik bekümmern?... wo doch Jedermann davon ſpricht... Jedes in unſerer Umgebung nach ſeiner Weiſe eine 1
Regierung träumt und bildet, wo man jeden Augen⸗ 4 blick eine neue Verhaftung oder ein neues Todesur⸗ 6 theil erfährt, wo man für ſich ſelbſt und all ſeine Lieben zittert, wo man nicht ſeine Wohnung zu verlaſſen wagt aus Furcht, man begegne irgend einem blutigen Karren, oder jenen blutdürſtigen Men⸗ ſchen, die auf Piken die Köpfe ihrer Opfer einher⸗ 4 tragen.. „Mutter! Mutter! Sie übertreiben!“. „Ach! nein, mein Freund! ich ſpreche nur von dem, was wirklich iſt... was wir alle geſehen haben. Ol ich weiß wohl, daß Du ein Republikaner biſt, Maximus, ich weiß wohl, daß Du Dein Blut für Dein Vaterland verſpritzen würdeſt, um Frankreich
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