Teil eines Werkes 
2. Th. (1843)
Entstehung
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gegen ſie, um ihr Vertrauen deſto beſſer zu ge⸗ winnen.

Als meine Schweſter ihr Ende herannahen fühlte, hegte ſie die Ueberzeugung, daß der Gram über den Tod ihres Gatten ſie ins Grab führe. Sie beſchied mich an ihr Sterbebett, empfahl mir ihre Tochter, ernannte mich zu deren Vormund und ſtarb, ohne geahnt zu haben, daß ihr Bruder ihr Mörder ſei.

Nun hinderte mich alſo nur noch das Daſein der kleinen Eliska, die Reichthümer meiner Schwe⸗ ſter zu erben. Ich nahm ſie mit mir in mein ein⸗ ſames Schloß, um dort über ihr Schickſal zu be⸗ ſchließen. Stoffar rieth mir, ſie umzubringen; aber durch ein Uebermaß von Vorſicht, das mir unheil⸗ bringend ward, wollte ich irgend einen unglück⸗ lichen Fremdling, deſſen Schwatzhaftigkeit wir nicht leicht zu fürchten hätten, mit dieſem neuen Ber⸗ brechen belaſten.

Sie erinnern ſich, mein Herr, ſagte Dro⸗

gluski, ſich an d'Ormeville wendend, wie Stoffar Sie entdeckte und Sie für paſſend zur Ausführung

unſers Vorhabens erachtete. Wir wußten, daß Sie in öſtreichiſchen Dienſten ſtanden, wir hielten Sie für einen Oeſtreicher. Bei meiner Abſicht, nach Frankreich auszuwandern, fürchtete ich nicht,

Sie je wieder zu treffen; zudem ſahen Sie mich⸗

bei Ueberlieferung des Kindes nur maskirt. Nachdem die Sache einmal abgemacht war,

gab ich meine Nichte für todt aus und nahm die